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Von Männern, Frauen und der Angst beim Klettern
Angstfrei klettern

Von Männern, Frauen und der Angst beim Klettern

Klettern Frauen eigentlich anders als Männer? Sind Männer beim Klettern draufgängerischer? Und wie geht man als Paar am Fels damit um, wenn ein Partner mit der Angst zu kämpfen hat?

Fragen über Fragen, auf die wir nach Antworten gesucht haben. Und wer könnte uns da besser weiterhelfen als Melanie Michalski von der Kletter-Werkstatt?

Sie ist Expertin auf dem Gebiet der Angstbewältigung und bietet unter anderem spezielle Kletter-Workshops für Frauen an. Aber am besten stellt sie sich euch selber vor.

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Von Männern, Frauen und der Angst beim Klettern

Melanie, was genau machst du und wie bist du zum Klettern gekommen?

Liebe Nima, vielen Dank für das Interview!

Wenn ich gerade nicht klettere, arbeite ich in einer eigenen Praxis als systemische Beraterin sowie Mentaltrainerin und Coach. Ich habe Psychologie studiert und schon von Beginn an weitere Ausbildungen zum Mentaltrainer und Therapeuten absolviert.

Da ich meine Leidenschaft mit dem Beruf vereinen wollte, gründete ich vor gut 2,5 Jahren die Kletter-Werkstatt. Hier bieten wir individuelle Workshops im In- und Ausland, Personaltrainings und Teamtrainings im Kletter- und Boulderbereich an.

Mein Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auf der mentalen Komponente, die übrigens ausschlaggebend für die Gründung der Kletter-Werkstatt war. Jedoch ist uns wichtig, Klettern als ganzheitlichen Sport mit allen Aspekten zu betrachten.

Zum Klettersport bin ich vor gut 13 Jahren gekommen.
Ich war frustriert von Fitnessstudios und dem verregneten Winter und mein bester Freund hat mich mit in die Halle genommen. Mein inneres Feuer war entfacht und ich motivierte meinen Bruder und weitere Freunde. Dabei herausgekommen ist unsere eigene kleine Kletter-Community.

Auffällig war bereits damals, dass mein Bruder recht schnell in die höheren Grade kam, während ich bewundernd unten stand und mich wunderte wie er diese ‚komischen’ Griffe auch nur ansatzweise halten kann. Daraufhin habe ich wohl das getan was die meisten Kletterer machen, um schwerer zu klettern: Krafttraining. Den eigentlichen Grund wollte ich nicht wahrhaben.

Der limitierende Faktor war tatsächlich mein Kopf.
Doch zu diesem Zeitpunkt war mir das noch nicht so bewusst. Bis zur 6c+ habe ich es geschafft – meine Oberarme wurden von Jahr zu Jahr dicker und immer trainierter, doch stärker klettern konnte ich nicht. Nach einigen Jahren einer „Hass-Liebe“ mit dem Klettern, kam mir dann die Idee, die mentalen Methoden, die ich bereits bei Spitzensporterln erfolgreich anwenden konnte, auf das Klettern zu übertragen. Zusätzlich half mir gezieltes Techniktraining. Nach und nach bemerkte ich Fortschritte. Der Bann des siebten Franzosengrades war gebrochen und – viel wichtiger – die Freude kam zurück.

Nun, keine 5 Jahre später, kann ich sagen: Klettern ist meine absolute Leidenschaft – mit allen Höhen und Tiefen und hat mir viel in meiner persönlichen Entwicklung geholfen – bis heute. Ich habe am eigenen Körper erfahren, wie wichtig ein ganzheitlicher Blick auf unseren Lieblingssport ist. Mit der Kletter-Werkstatt wollen wir diesen Ansatz, unsere Erfahrungen und unsere Leidenschaft gerne weitergeben.

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Du beschäftigst dich beruflich als Coach mit dem Thema Angst beim Klettern und bist auf diesem Gebiet eine Expertin. Mir kommt es so vor, als würden Männer und Frauen beim Klettern anders mit ihrer Angst umgehen. Frauen scheinen offener darüber zu reden und eher Hilfe anzunehmen. 
Wie siehst du das?

Das ist eine spannende Frage und so pauschal nicht zu beantworten. Noch vor einem Jahr hätte ich Dir vermutlich zugestimmt, doch ich weiß nicht, ob es an den vielen Trainings liegt oder ob sich gerade grundsätzlich etwas verändert. Meinem Gefühl nach treten Männer mittlerweile offen und aktiv mit mentalen Themen an uns heran und holen sich bewusst die Unterstützung, die sie brauchen.

Wir haben in unseren Workshops und Trainings sowohl Männer als auch Frauen, wobei gerade die Frauenmentaltrainings sehr beliebt sind. Frauen erzählen mir immer wieder, dass sie sich oft mit ihrer Angst von Ihren Partnern nicht verstanden fühlen. Doch oft erleben wir auch Männer, die sehr offen mit dem Thema Angst umgehen und dankbar für unsere Inputs sind, um einen anderen Umgang mit Ihrer Angst zu finden.

Ich komme gerade von einem 10tägigen Klettertrip mit meinem Freund und meinem Bruder zurück und es war total angenehm am Fels auch von Ihnen zu hören, dass z.B der Hakenabstand zu weit ist und wir gemeinsam überlegten, wie wir damit umgehen.

Gleichzeitig erlebe ich oft Frauen, die das Thema Angst nicht angehen, sondern sich hochfürchten, bei jedem Haken ‚zu’ sagen und nichts wagen. Der Kletterpartner ist irgendwann genervt, versteht das eigentliche Problem nicht und eine offene Kommunikation mit der Suche nach Lösungen findet überhaupt nicht statt. Es bleibt bei der Aussage, dass die Frau Angst hat. Weder sie noch der Partner beginnen darüber zu reden. Das finde ich sehr schade, denn so wird sich nichts ändern.

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Worin liegen denn überhaupt beim Klettern Unterschiede zwischen Männern und Frauen? Sind Männer draufgängerischer oder furchtloser?

Das wäre eine interessante Frage für eine wissenschaftliche Arbeit.
Ich denke, die Angst der Männer ist etwas anders gepolt. Frauen denken oft viel zu weit in die Zukunft und sind eingenommen von den ganzen ‘hätten’ und ‘könnte’, dass sie vollkommen vergessen im Hier & Jetzt zu sein. Es scheint mir so, als würde das den Männern leichter gelingen.

Von Frauen höre ich ganz oft “wenn ich hier stürze, dann könnte mir ja eventuell etwas passieren”. Männer gehen mit den objektiven Gefahren anders um und sind zumeist selbstbewusster im Abschätzen ihrer Fähigkeiten. Somit würde ich Männer nicht als furchtloser, sondern als rationaler einschätzen.

Frauen sind in potentiellen Gefahrensituationen oftmals emotionaler.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der innere Dialog ein anderer ist. Während sich Männer z.B. sagen ‚komm jetzt, reiß Dich zam’, denken Frauen kopfschüttelnd ‚das kann ich nicht’. Sie sind sich ihrer eigenen Fähigkeiten nicht bewusst und somit kann sich die Angst leichter einschleichen. Männer hingegen bleiben mit Hilfe ihrer internen Strategien, wie zum Beispiel dem inneren Dialog, länger in ihrer Komfortzone.

Ich hatte letzte Woche auf Mallorca eine spannende Idee, die mir wirklich weitergeholfen hat: Wenn die Angst kommt, wollte ich die unerschrockene Art der beiden Männer adaptieren. Was für sie oft leicht war, wurde für mich nicht selten auf Grund meiner stolzen Körpergröße von 1,60m zur Schlüsselstelle. In diesen Situationen habe ich mir die Bilder hergeholt, wie easy sie es geklettert haben und habe versucht es ihnen nachzumachen – mit ein wenig mehr Hüftauslösung und Dynamik – denn es geht ja schließlich nur um diesen einen Zug. Das spannende war, es hat funktioniert, zwar nicht jeder Zug, doch ich konnte freier und ungezwungener klettern.

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Ich kenne einige Paare, die zusammen klettern gehen. Das ist bei mir und meinem Freund auch so. Allerdings kann meine Angst unsere Beziehung am Fels manchmal ganz schön belasten und seine Geduld strapazieren. Was würdest du Paaren in so einem Fall raten?

Paarberatung 🙂

Nein, im Ernst. Die Paardynamik beim Klettern ist sehr komplex und so pauschal nicht zu beantworten. Zum Einen hat es oft was mit Vertrauen zu tun: das Vertrauen in den Partner und in sich selbst. Ein erster hilfreicher Schritt ist eine klare Kommunikation am Fels, im Sinne von „was brauche ich, um entspannt klettern zu können“.

Die einen brauchen die Rückmeldung “ich hab Dich”, andere können mit anfeuernder Unterstützung ihre Angst überwinden. Zudem hilft gezieltes Sturztraining ungemein. Ich muss als Kletterer wissen, dass ich meinem Partner vertrauen kann und dass er mich hält. Andersrum brauche ich Vertrauen als Sicherer zu wissen, was ich tue und wie ich mich, gerade bei hohem Gewichtsunterschied, zu verhalten habe. Klettern wird hier zum Teamsport – wir sind keine Einzelkämpfer am Fels und unser Partner kann uns unterstützen. Doch dazu muss er als erstes wissen ‚wie’.

Mein Freund und ich gehen sehr viel zusammen klettern und wenn sich bei mir die Angst einschleicht, dann unterstützt er mich, indem wir darüber reden, die objektiven Gefahren abstecken und gezieltes Sturztraining machen. Zudem sagt er mir in den Schlüsselzügen, dass er ‚dabei’ ist.

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Ich habe gemerkt, dass ich mich manchmal mehr traue, wenn ich mit anderen Personen klettere anstatt mit meinem Freund. Ihn wundert es dann, wieso ich bei anderen mutiger bin, obwohl wir uns ja so gut kennen.
  Liegt vielleicht genau darin der Knackpunkt?

Das finde ich doch interessant. Das könnte vielleicht an den eigenen Erwartungen liegen, dass Du bei Deinem Freund besonders gut ‚performen’ möchtest. Du willst ihm unbedingt zeigen, dass Du es kannst, während du mit anderen Kletterpartnern eher entspannt an die Sache rangehst. Hier könnte für Dich in der Tat der Knackpunkt liegen. Vielleicht bist Du gedanklich mehr bei ihm als bei Dir. Oftmals steigt dann der innere Druck und macht Dich unfrei in Deiner Routenwahl, Deinem Handeln und letztendlich in Deinem Klettern.

Du bietest ja spezielle Mentaltrainings nur für Frauen an.
 Worin liegt der Sinn, reine Frauenkurse anzubieten?

Zunächst vorweg: unsere Frauenworkshops sind einfach klasse! 🙂

Es ist wirklich eine ganz andere Energie, selbst bei den Eintages-Trainings gehen die Frauen ganz offen und ehrlich mit Ihren Themen um und teilen diese auch – und das nicht nur aufs Klettern bezogen. Sie müssen nichts beweisen oder sich sorgen, dass sie ‚schwach’ wirken – sie dürfen ganz da sein mit allen Themen, Ängsten und Sorgen.

Ich erlebe es oft, dass es vielen Frauen so geht wie mir vor einigen Jahren und dass es oft andere Themen sind, die limitieren. Nicht selten ist es das Thema ‚Kontrolle’, welches sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. Hieran können wir frauenspezifisch mit meinem Verständnis als Frau arbeiten. Die Resultate sind immer wieder verblüffend. Ich bin wirklich dankbar für das mir entgegen gebrachte Vertrauen in meinen Workshops und dass ich an der inneren Reise dieser Frauen teilhaben darf. In diesen Momenten weiß ich mehr denn je, dass ich den richtigen Job habe.

Wenn Frauen unter sich sind, herrscht einfach eine andere Energie (nicht im esotherischen Sinne). Das Gleiche gilt bestimmt auch bei reinen Männerworkshops. Wir werden im nächsten Jahr auf jeden Fall ausprobieren, was passiert, wenn Männer unter sich sind und an ihren (Kletter)-Themen arbeiten.

melanie

Es gibt ja viele Bücher auf dem Markt, die sich mit dem mentalen Aspekt beim Klettern befassen. Wenn man dann aber am Fels steht – oder in der Halle – ist das Gelesene oft wieder vergessen. Wie viel Zeit verwendest du in deinem Kurs auf Theorie und Praxis? Und wie schafft man es am besten, das Gelernte mit in den eigenen Kletteralltag zu integrieren?

Es gibt mittlerweile wirklich viele Bücher über die mentalen Aspekte beim Klettern und ich habe die meisten gelesen. Vermutlich ist genau das das Problem. Man liest ein Buch und erhält schlichtweg zu viele Informationen auf einmal, so dass man nichts umsetzen kann. Hier macht es Sinn sich vorher zu überlegen, welches das eigene Thema ist, das man als nächstes angehen möchte und dann sucht man sich gezielt 1-2 Übungen dazu raus, die man beim nächsten Besuch in der Halle oder am Fels ausprobiert.

Doch zurück zu deiner Frage: Unsere Kurse sind absolut praktisch orientiert.
Unser Fokus liegt darauf, dass Du viele Übungen an die Hand bekommst und diese gleich ausprobieren kannst. Wir machen auch vieles vor, gerade das richtige Sturz- & Sicherungsverhalten. Nach Abschluss des Trainings bekommst Du dann noch eine Zusammenfassung der Übungen zugeschickt, so dass Du das Erfahrene noch einmal nachlesen kannst. Denn wie die Hirnforschung rausgefunden hat, lernen wir auf drei Ebenen: zuschauen, selber machen und nachlesen. (und das kann kein Buch ;-))

Für mich spielt beim Klettern eine riesige Rolle, dass ich meinem Sicherungspartner zu hundert Prozent vertrauen kann. Wenn ich bei euch einen Kurs belege, dann kenne ich die Person aber zuerst noch gar nicht.
  Wie stellt ihr sicher, dass die Teams wirklich passen?

Schön, dass Du das fragst!
Unser Motto der Partnerfindung: ‚Hör auf Dein Bauchgefühl’. Bisher hat das immer prima funktioniert, dass sich die Partner für den Workshop gefunden haben.

Dann stellen wir Sicherheit her.
Hier achten wir nur auf die Sicherer, korrigieren, schulen eventuell auf einen Halbautomaten oder Bremskraftverstärker um und vergewissern uns, dass jeder Teilnehmer weiß, worauf es beim Sichern ankommt. Im Verlauf des Trainings, gerade wenn es in die ausgesuchten Projekte geht, gilt es wieder ‚seinem Bauchgefühl zu vertrauen’ und das heißt nicht, dass man jemanden nicht mag o.ä. Das heißt nur, dass noch das Fünkchen Vertrauen fehlt, was erst mal nur mit dem Kletterer zu tun hat.

Der Kletterer sucht sich seinen Sicherungspartner aus – und auch wir Trainer stehen, wenn es um den ‚waghalsigen’ Durchstieg eines Projektes geht, zur Verfügung. Doch oft ist das gar nicht nötig, da sich die Teilnehmer im Laufe des Trainings kennen- und vertrauen lernen.

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Ich habe mal einen Artikel geschrieben wieso Klettern für Frauen eine tolle Sportart ist.
 Oft höre ich nämlich von ihnen so Aussagen wie „dafür fehlt mir der Mut“ oder „dazu habe ich nicht genug Kraft“. Für mich gibt es viele positive Aspekte, weshalb man als Frau klettern sollte. Einerseits ist es ein perfektes Ganzkörper-Workout, andererseits stärkt das Klettern aber auch das Selbstbewusstsein und schult die Körperwahrnehmung.
Wie siehst du das: Warum ist das Klettern gerade auch für Frauen eine super Sache?

Klettern ist IMMER eine super Sache und egal ob Mann oder Frau, es ist ein tolles Ganz-Körper-Workout mit relativ geringem Verletzungsrisiko. Zudem stärkt es in der Tat das Selbstbewusstsein und es hilft so wunderbar abzuschalten. Es ist egal, was in der Arbeit war oder morgen sein wird, der Ärger mit dem Freund oder der Freundin tritt in den Hintergrund, denn in der Route zählt der nächste Zug. Es geht nur noch um die Bewegung, das Hier & Jetzt.

Ich denke, dass dies gerade für uns Frauen wichtig ist, da wir einfach viel zu oft planen, in die Zukunft denken, über die Vergangenheit nachgrübeln, über unseren wohlgeformten Hintern, die Fältchen im Gesicht oder die paar Kilos zu viel (gemessen an Heidi Klums BMI natürlich) nachdenken. Doch all das spielt in der Route keine Rolle, es wird zur Nebensache und nur das Gefühl für die Bewegung bleibt.

Klettern hilft Grenzen zu verschieben, zu erweitern, den Fokus zu verschieben, mutig zu sein, Angst zu haben, diese zu überwinden, etwas zu wagen, über sich hinaus zu wachsen, Ziele zu erreichen, Freundschaften zu schließen, an ungewöhnlichen Orten zu sein und vieles mehr! Hierzu brauchst Du keinen Mut und keine Kraft – das kommt von ganz alleine.

Wenn sich jetzt eine Frau fragt, ob sie zu alt ist, um noch mit dem Klettern anzufangen, was würdest du antworten?

Niemals! Probiere es einfach mal aus!

Gerade als Einsteiger muss man sich oft noch überwinden und an die Höhe gewöhnen. Bei erfahrenen Kletterern sieht das aber alles so leicht aus.
 Hast du einen speziellen Tipp für Anfänger, damit sie sich davon nicht frustrieren lassen?

Jeder hat mal angefangen. Langsam rantasten und Vertrauen in die Sportart und sich selbst aufbauen! Der Rest kommt mit der Zeit! Bleib geduldig und liebevoll mit Dir selbst!

Und zum Schluss: 
Was bedeutet das Klettern für dich ganz persönlich (in drei Worten).

Liebe – Leben – Leidenschaft

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Vielen Dank, Melanie, für diese ausführlichen Antworten.
Ich habe jetzt echt große Lust bekommen, selber einmal an einem Mental-Workshop teilzunehmen, um meine Grenzen beim Klettern zu erweitern.

Aber auch für das Klettern mit meinem Freund habe ich hilfreiche Anregungen mitgenommen.

Haben Frauen mehr Angst beim Klettern als Männer?
Was ist eure Erfahrung?

 

Webseite der Kletter-Werkstatt, Facebookseite der Kletter-Werkstatt


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